Workshop “Salben und Segnen”

Es ist eine uralte biblische Tradition, die wir aufnehmen. Im AT wurden Könige, Propheten und Priester gesalbt. Auch Kranke wurden mit Öl gesalbt. Fremde wurden mit dem Öl der Gastfreundschaft willkommen geheißen. Jesus wird der Messias genannt. Messias heißt, der von Gott gesalbte. Eine Frau, so steht es im Neuen Testament, hat ihm zur Ehre Öl über seinen Kopf ausgegossen.

Die Salbung ist ein Zeichen der Würde, ein Zeichen des Heils, ein Zeichen der Freude. Die Salbung ist auch ein äußeres Zeichen der Heilung. Durch die Salbung kommt der Segen Gottes hautnah zu uns in unsere Tiefe. In der Salbung können wir uns in Gottes Liebe durch Jesus immer wieder verwurzeln. Und Jesus selbst gibt seinen Jüngerinnen und Jüngern den Auftrag: Geht hin, heilt die Kranken und salbt sie. Darum salben wir.

In unser Gottesdienstordnung ist dafür ein eigenes Formular vorgesehen.

Möchten Sie das Salben und Segnen einüben? Salben lernen kann jede*r, die oder der dem christlichen Glauben verankert ist.

Zu diesem Workshop eingeladen sind neben Interessierten aus Bocholt auch Einzelne oder Teams aus anderen Gemeinden. Das Ritual der Salbung kommt zum Einsatz in Gottesdiensten oder in der Begleitung von Verunsicherten, Kranken, aber auch Sterbender. Wir haben es nicht in der Hand, wie Gott wirkt, vertrauen aber darauf, dass er es tut. Gerne können Sie an dem Workshop teilnehmen.

Leitung: Dagmar Spelsberg-Sühling (Pfarrerin im ev. Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken,  Kontemplationslehrerin Via Cordis)

Kosten: Wer mag, kann eine Spende für den Imbiss geben.
Anmeldung: Dagmar Spelsberg-Sühling, st-spiritualitaet@ekvw.de , Mobil: 0160-95832791, www.gottimalltag.de
Wann: Freitag, 25. November, 18.00 – 21.00 Uhr
Wo: Ev. Gemeindehaus an der Apostelkirche, Biemenhorster Weg 15, Bocholt
Anschließend:
Sonntag, 1. Advent, 27. November, 11.00 – 12.15 Uhr Apostelkirche, Biemenhorster Weg 15, Bocholt
Gottesdienst zum 1. Advent mit dem Angebot zur Salbung In diesem besonderen Gottesdienst beschäftigt uns unser persönliches und auch gesellschaftliches Warten und Erwarten. Für was wünschen wir neu Gottes heilsamen Blick? Besondere Musik begleitet diesen Gottesdienst.