P1060340 (Small)Kasualien

Es gibt im Leben der meisten Menschen besondere Ereignisse, bei denen sie mit Kirche in Berührung kommen können: Taufe, Konfirmation, Trauung und Bestattung. Zum einen werden diese Anlässe als so genannte Kasualien bzw. Kasualhandlungen bezeichnet (lat.: Kasus = Fall). Im Hintergrund steht ein Ereignis, die spezifische Lebenssituation. Zum anderen wird aber auch von „Amtshandlungen“ gesprochen. Darin kommt die Perspektive des Pastors/der Pastorin zum Ausdruck, wenn von ihm/ihr eine pfarramtliche, kirchliche Dienstleistung erbeten wird.

 

Taufe

Die Taufe ist der Ritus der Aufnahme in die christliche Gemeinde. Er wird durch Begießen des Kopfes mit Wasser oder Untertauchen vollzogen.
Wie in Bocholt Taufe gefeiert wird und noch einiges mehr erfahren sie hier…

 

Konfirmation

Die Kirche, in der Säuglinge und Kinder getauft werden, übernimmt zugleich die Verantwortung dafür, dass die heranwachsenden Getauften in die Lage versetzt werden, über ihren Glauben Rechenschaft abzulegen. Damit sich Jugendliche zum christlichen Glauben bekennen können, muss er ihnen zuvor nahe gebracht worden sein. Die Verpflichtung zur Unterweisung leitet die Kirche aus dem Taufbefehl Jesu ab (Matthäus 28,18-20). Die Konfirmation (lat: confirmatio = Bekräftigung, Stärkung) versetzt Menschen in die Lage, mit eigenen Worten ihren Glauben zu formulieren.
Welche unterschiedlichen Angebote es zum Konfirmandenunterricht in Bocholt gibt, erfahren Sie hier

 

Trauung

DazugehörenVon der Trauung ist in der Bibel nicht unmittelbar die Rede, sieht man einmal vom Buch Tobias (7f.) ab, das zu den so genannten Apokryphen (Bücher, die nicht in den Kernbestand biblischer Schriften aufgenommen wurden) gehört. Ehe und Sexualität sind hingegen schon ein biblisches Thema, z.B. in den biblischen Schöpfungserzählungen (1. Mose l,1-2,4 und 2,4-25). Dort wird der Ursprung des Menschen, seine Bestimmung und sein Bezogensein sowohl auf Gott als auch auf den Mitmenschen beschrieben: „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde … und schuf sie als Mann und Frau.“ (1. Mose 1,27) Und: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gefährtin machen …“ (1. Mose 2,18)

Beide Geschlechter sind voneinander verschieden und ergänzen sich in ihrem Gegenüber. Das findet seinen stärksten Ausdruck in dem leidenschaftlichen Drang der Geschlechter zueinander: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, denn sie werden sein ein Fleisch…“ ( 1. Mose 2,24) Indem sie Kinder zeugen und erziehen, haben sie Teil an dem Auftrag, die Schöpfung zu erhalten und zu gestalten: „… seid fruchtbar und mehret euch… und machet euch die Erde Untertan.“ (1. Mose 1,28) Dem hat Gott seinen Beistand und Erfüllung zugesagt: „… und er segnete sie.“ Die biblischen Schöpfungserzählungen begründen also nicht die Ehe als Institution, sondern dass Mann und Frau aneinander gewiesen sind.
Wenn Sie in Bocholt kirchlich heiraten möchten, so finden Sie hier Antworten auf Ihre Fragen

 

Hochzeitsjubiläum

Sie sind 25 oder gar 50 oder 60 Jahre miteinander verheiratet? Dann ist dies ein besonderes Ereignis. Vielleicht möchten Sie dies Ereignis in einem Gottesdienst feiern! Anlässlich Ihrer Silbernen oder Goldenen oder gar Eisernen Hochzeit sind wir gerne bereit einen Dankgottesdienst mit Ihnen und Ihrer Familie zu feiern.
Bitte sprechen Sie hier den Termin rechtzeitig mit dem Pfarrer ab.
Solche Dankgottesdienste, in denen auch noch einmal die Brautleute gesegnet werden, finden in aller Regel in unserer Kirche statt. In Gasthäusern oder in Wohnungen können solche Feiern nur dann stattfinden, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen nicht anders möglich ist.
Wenn Sie weitere Informationen zum Hochzeitsjubiläum wünschen, so klicken Sie bitte hier

 

Bestattung

Dieses Wort wird in zweifacher Bedeutung genutzt. Zum einen bezeichnet es die Trauerfeier für einen Verstorbenen, zum anderen die Bestattung eines Sarges auf dem Friedhof.
Wenn Sie Nähere Informationen zur Bestattung wünschen, so finden Sie diese hier

 

Sonstiges

Bei allen Fragen zu diesen und noch vielen weiteren Themen wenden Sie sich gerne an die Pfarrerin oder den Pfarrer.