P1060075 (Mobile)Diese Frage erinnert an die sogenannte „Projektionsthese“ von Ludwig Feuerbach, atheistischer Philosoph am Ende des 19. Jahrhunderts. Er behauptet: „Gott hat keine objektive Existenz, sondern ist nur ein Wunschbild des Menschen, eine Projektion seiner Bedürfnisse und Ängste, die das Leben in dieser Welt mit sich bringen.“

Dabei klingt der polemische Vorwurf an, dass Gottgläubige einen „überirdischen Schutz“ bräuchten, um ihr Leben bewältigen zu können, und dass nur wirklich mutige Charakter und kühne Denker sich trauten, einer Welt ohne jeden Gott ins Angesicht zu schauen.

Die Tatsache, dass Gott zweifellos auch eine Erscheinung in unserem subjektiven Bewusstsein, eine menschliche Vorstellung oder manchmal auch ein persönliches Wunschbild ist, sagt ja nichts darüber aus, ob es ihn außerhalb des menschlichen Bewusstseins gibt oder nicht gibt. Dass also Gott in unseren Gehirnen vorkommt, heißt nicht, dass er nicht auch außerhalb davon existiert.

Schon viele Menschen (- und Religionsstifter -) wollten Götter sein. Doch nur ein Gott wollte Mensch sein. In der Person Jesus Christus ist Gott Mensch geworden. Vor 2000 Jahren hat er das Leben von vielen Menschen verändert und er tut es bis heute.

Sie können Gott begegnen. Lesen Sie die Bibel und prüfen Sie selbst, ob ihre Aussagen glaubwürdig sind.